Der Anfang August von Apple aktualisierte iMac ist nun in einigen Standardkonfigurationen verfügbar. Grössere Ausstattungsvarianten lassen jedoch noch auf sich warten.

 

Aktualisierte Hardware

Das 27″ Modell wurde mit aktueller Hardware bestückt und soll bis zu 65 Prozent an Performance gewinnen. Beim 21.5″ iMac ist alles beim Alten, die einzige Neuerung ist nur, dass nun SSD-Speicher Standard sind. Es ist zu erwarten, dass es keine grossen iMac-Updates mehr geben wird mit Intel-Prozessoren. Zukünftig wird Apple auf die im Juni angekündigten, eigenen «Apple Silicon»-Chips setzten.

 

Design

Das bewährte Design ist noch immer gleich – seit fast einem Jahrzehnt. Dies dürfte sich jedoch bei der Einführung der nächsten Generation mit Apple Silicon-Chips ändern.

 

Die wichtigsten Verbesserungen

  • Höhere Prozessorleistung (bis zu zehn Prozessorkerne)
  • True Tone Display, Farbtemperatur passt sich der Umgebung an
  • T2-Chip mit an Bord für bessere Sicherheit
  • Verbesserte Kamera und Mikrofone
  • Verbessertes Lautsprecher-System
  • Alle Varianten jetzt mit SSD (bis zu 8 TB)
  • Optional Nanotexturglas
  • Bessere Grafik-Performance (AMD Radeon Pro 5500XT, 5700 oder 5700 XT)

 

Jetzt kaufen oder auf Apple Silicon warten?

Diese Frage kann nicht einfach global beantwortet werden. Wer jetzt auf ein leistungsstärkeres Gerät angewiesen ist, wird mit der aktuellen Intel-Serie gut bedient. Apple wird die Intel-Chips noch eine genügend lange Zeit unterstützen, somit ist die zukünftige Kompatibilität von Software gewährleistet. Wer zuwarten kann und mit der bisherigen Leistung der verwendeten Hardware nicht am Anschlag ist, kann gut noch ein Jahr abwarten. Es kann jedoch nicht genau prognostiziert werden, wann ein neuer iMac mit den hauseigenen Chips vorgestellt wird. Wahrscheinlich werden andere Produktlinien vorher mit Apple Silicon-Chips ausgestattet werden. Es bleibt auch ungewiss, wie reibungslos der Wechsel zu den neuen Prozessoren über die Bühne gehen wird. Die Softwarehersteller müssen da einige Anpassungen vornehmen, was Komplikationen nicht ausschliessen wird.

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